Handball - Deutschland: Kein Anti-Doping-Vergehen: Freispruch für Kraus

Leipzig (dpa) - Handballer Michael Kraus ist vom Vorwurf des Verstoßes gegen Anti-Doping-Regeln freigesprochen worden. Das entschied die Anti-Doping-Kommission des Deutschen Handballbundes (DHB) nach der Verhandlung am Mittwoch in Hamburg, teilte der Verband mit.

Zugleich wurde die Suspendierung des Nationalspielers aufgehoben. Er ist bereits an diesem Wochenende wieder für seinen Club Frisch Auf Göppingen spielberechtigt. Die Entscheidung der fünfköpfigen Anti-Doping-Kommission fiel einstimmig.

Dem 30-Jährigen war vorgeworfen worden, dreimal innerhalb von 18 Monaten nicht für Dopingkontrollen angetroffen worden zu sein. «Beim Kontrollversäumnis am 20. November 2013 ist Michael Kraus kein Verschulden nachzuweisen. Damit gibt es keine Grundlage für eine Sperre», erklärte Anja Matthies, DHB-Vizepräsidentin Recht und Vorsitzende der Anti-Doping-Kommission (ADK). Bei der mehr als zweistündigen Verhandlung waren sowohl der Kontrolleur als auch Kraus und seine Freundin angehört worden.

Laut Nationaler Anti-Doping-Agentur (NADA) war Kraus in den vergangenen sechs Jahren 24 Mal kontrolliert worden. Alle Tests sind negativ ausgefallen. Kraus hatte betont, kein Dopingvergehen begangen zu haben.

DHB-Mitteilung

erschienen am 28.08.2014 um 13:01 Uhr

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