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Extremismus - Demonstrationen: Rechte und Linke Demos in Dortmund: Erste Zwischenfälle

Dortmund (dpa) - Hunderte Rechtsextremisten marschieren seit dem frühen Nachmittag durch Dortmund. Sie werden von starken Polizeikräften abgeschirmt. Mehr als 2000 Gegendemonstranten protestieren gegen den Aufmarsch.

Unter die Rechten haben sich mehr als 100 Mitglieder der Gruppierung «Hooligans gegen Salafisten» gemischt. Die Aufmarsch-Teilnehmer sind aus dem ganzen Bundesgebiet angereist. Nach dem Umzug ist ein Rechtsrockkonzert in der Nähe des Signal-Iduna-Parks geplant.

Nach Angaben der Polizei kam es bis zum Nachmittag zu einzelnen Zwischenfällen. Eine Gruppe Linksautonomer habe versucht, eine Absperrung zu durchbrechen, berichtete die Polizei. Später seien Flaschen und Böller geflogen. Es sei niemand verletzt worden. Die Polizei hat Tausende Beamte aus ganz Deutschland aufgeboten, um die Lager zu trennen.

Anlass der Demonstrationen ist ein Jahrestag: Vor genau zehn Jahren hatte ein Dortmunder Rechtsextremist einen Punker in einer U-Bahnstation erstochen.

erschienen am 28.03.2015 um 16:51 Uhr

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