Wasser in Wiesbaden sprudelt weiter

84223_22925822_thumbnail

Wiesbaden (dpa) - Das Wasser am hessischen Finanzministerium sprudelt auch mehr als 24 Stunden nach der Bohrpanne weiter. In der Nacht zum Samstag konnte der gewaltige Wasseraustritt noch nicht vollständig eingedämmt werden, sagte ein Ministeriumssprecher in Wiesbaden am frühen Samstagmorgen.

Bei einer Erdwärmebohrung hatten Bauarbeiter am Donnerstag versehentlich in 130 Meter Tiefe eine unter Druck stehende Wasserblase getroffen. Damit verursachten sie eine große Überschwemmung. Zeitweilig schossen Wasserfontänen aus dem Boden viele Meter in die Höhe. Durch den Bohrunfall wurde ein Großeinsatz der Feuerwehr nötig.

Fachleuten war es in der Nacht zum Freitag mühsam gelungen, das Hauptbohrloch mit Beton zu verfüllen. Am Freitag begannen sie dann mit einem zweiten Versuch, dieses Loch noch einmal aufzubohren und in größerer Tiefe wieder zu verstopfen. So könnten auch Nebenkanäle des Wasserlaufs verschlossen werden, aus denen noch immer Wasser sprudelt. Wie lange dieser zweite Versuch noch dauern wird, war am Samstagmorgen noch unklar.

© sueddeutsche.de - erschienen am 07.11.2009 um 10:01 Uhr

Trennlinie
Drucken  |   Popup
Der große sueddeutsche.de-IQ-Test
Wie schlau sind Sie? Einsteins lag bei 160, der von Arnold Schwarzenegger beträgt angeblich 135 und Jodie Foster freut sich über einen IQ von 140. Können Sie mithalten? Testen Sie Ihren Intelligenzquotienten - mit Sofortergebnis!
Gehälter-ABC - Verdienen Sie genug?
Wie führt man Gehaltsverhandlungen? Wie und in welchen Jobs Sie noch absahnen können.