Hilfsorganisationen - Freizeit: DLRG will weiter ehrenamtlich retten

Bad Nenndorf (dpa) - Die Deutsche Lebens- und Rettungsgesellschaft (DLRG) will weiter ehrenamtlich retten. «Die DLRG wird auch zukünftig bei Opfern von Wasserunfällen keine Gebühren für ihre Einsätze eintreiben.

Die Rettungsschwimmer arbeiten seit über 100 Jahren ehrenamtlich, und das wird auch so bleiben», erklärte DLRG-Präsident Hans-Hubert Hatje am Freitag.

Zuvor hatte Hatje in der «Saarbrücker Zeitung» auf die Frage, ob eine Rettung durch die DLRG kostenfrei bleiben soll, erklärt: «Unter dem Eindruck dessen, was wir in den letzten Tagen erlebt haben, müssen wir darüber nachdenken.» Es gebe bereits in den Küstenländern Bestrebungen, entsprechende Änderungen bei den Rettungsdienstgesetzen vorzunehmen. Er fügte aber hinzu: «Grundsätzlich gilt für die DLRG auch in Zukunft: Wir retten ehrenamtlich auf freiwilliger Basis.» In der vergangenen Woche hatte es bundesweit mehrere tödliche Badeunfälle gegeben, bei einigen gilt Unvernunft als Ursache.

erschienen am 25.07.2014 um 20:05 Uhr

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