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Wissen: Langschläfer lernen besser

Jugendliche, die sich morgens im Bett lieber noch einmal umdrehen, können sich auf wissenschaftliche Erkenntnisse berufen. Wie eine Studie im Fachmagazin Archives of Pediatrics & Adolescent Medicine (Bd. 164, S. 608, 2010) zeigt, könnte sich ein um lediglich 30 Minuten nach hinten verschobener Schulbeginn positiv auf die Aufmerksamkeit, die Stimmung und die Gesundheit der Schüler auswirken.

Im Vergleich zur Kindheit beginnt der Schlaf mit Eintritt der Pubertät etwa zwei Stunden später. Der Schlafbedarf eines Teenagers bleibt mit neun Stunden jedoch hoch. 'Ein durchschnittlicher Jugendlicher hat Schwierigkeiten, vor elf Uhr einzuschlafen', schreiben die Wissenschaftler um Judith Owens vom Hasbro Children"s Hospital in Providence. Die ideale Zeit zum Aufwachen sei daher gegen acht Uhr.

Während der Untersuchung ertönte der Schulgong für etwa 200 Neunt- bis Zwölftklässler einer High School in Rhode Island drei Monate lang statt um 8Uhr erst um 8.30 Uhr. Der ...

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erschienen am 06.07.2010 um 05:20 Uhr

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