München: CSU will Kafe Marat nicht länger fördern
Die Förderung des linksautonomen 'Kafe Marat' durch die Stadt stößt bei der Rathaus-CSU auf Kritik. Die Institution in der Thalkirchner Straße taucht im aktuellen Verfassungsschutzbericht als 'wichtigster Treffpunkt linksextremistischer autonomer Gruppierungen in der Region München' auf - eine Einschätzung, aus der die Stadt laut CSU Konsequenzen ziehen sollte. Die Konservativen wollen daher wissen, ob die Kommune plant, 'diese linksextremistischen Aktionen nicht nur nicht zu bekämpfen sondern weiterhin mit Steuermittel zu unterstützen?' Das 'Kafe Marat' ist der CSU schon seit langem ein Dorn im Auge. Der Verfassungsschutz charakterisiert den Treff als logistisches Zentrum und Informationsbörse für Linksextremisten - vor Demonstrationen liefen dort die Planungen zusammen und es würden Mitfahrgelegenheiten und Schlafplätze organisiert. Ob das 'Marat' tatsächlich extremistisch ist, ist politisch allerdings umstritten.dh...Weiter zum vollständigen Artikel ...
erschienen am 09.08.2011 um 06:20 Uhr