Panorama: Gefährliche Implantate: Deutsche Firma im Visier
München - Die Aufregung um das 'Hausgel' in fehlerhaften Brustimplantaten der Firma PIP erreicht nun auch Deutschland. Das französische Unternehmen, das bis zu seiner Insolvenz im Frühjahr 2010 weltweit Hunderttausende Implantate aus Industrie-Silikon verkaufte, wurde von dem deutschen Chemikalienhersteller Brenntag beliefert. Es handelt sich dabei um den Schmierstoff 'Baysilone', ein Erdölprodukt, das unter anderem als Zusatzstoff für Benzin verwendet wird, wie der Radiosender RTL herausfand. Die Firma Brenntag bestätigte die Lieferung, wollte sich aber zunächst nicht weiter äußern. Indessen wurden zusätzliche Fälle von gerissenen Implantaten bekannt. 'Wir wissen inzwischen von 25 Frauen', sagte Maik Pommer, Sprecher des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte. Bislang waren in Deutschland nur 19 Fälle bekannt. Dennoch will die hiesige Zulassungsbehörde nicht pauschal eine Operation zur Entfernung der Implantate empfehlen. Das individuelle Risiko e...Weiter zum vollständigen Artikel ...
erschienen am 04.01.2012 um 06:20 Uhr