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Politik: Gabriel: Gorleben ist tot

Berlin - Das geplante Endlager für hochradioaktive Abfälle in Gorleben hat nach Auffassung von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) keine Zukunft mehr. "Der Standort Gorleben ist tot für ein Endlager", sagte Gabriel am Rande einer Sitzung des Bundestags-Umweltausschusses am Mittwoch in Berlin. Grund sei die Befristung der Verträge, mit denen Grundbesitzer aus der Region die Erkundung des Salzes unter ihren Grundstücken erlaubt hatten. Insgesamt 115 Verträge laufen im Jahr 2015 aus. Eine weitere Erkundung sei damit "praktisch unmöglich geworden", sagte Gabriel. Die einzige Chance seien massenhafte Enteignungsverfahren, die sich aber kaum durchsetzen ließen. Salzrechte für den späteren Ausbau des Salzstocks zu einem Endlager liegen noch gar nicht vor. Das Deutsche Atomforum, das die Interessen der Kernkraftbetreiber vertritt, warnte dagegen vor einem Abschied von Gorleben. "Ob der Salzstock geeignet ist oder nicht, lässt sich nur nach Abschluss der Resterkundung ...

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erschienen am 27.08.2009 um 05:15 Uhr

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