Galgenfrist für Reals Trainer Pellegrini

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Madrid (dpa) - Manuel Pellegrinis Trainerjob bei Real Madrid hängt an einem seidenen Faden. Nach dem blamablen Pokal-Aus gegen den Drittligisten AD Alcorcón habe die Clubführung dem 56-jährigen Chilenen ein Ultimatum gestellt, hieß es in Medienberichten.

Demnach soll Pellegrini entlassen werden, falls sich die Leistung der spanischen Fußballrekordmeisters bis zum Schlagerspiel beim Erzrivalen FC Barcelona am 29. November nicht entscheidend verbessert. Die Partie im Camp-Nou-Stadion werde den Ausschlag geben, hieß es.

In einer Online-Umfrage der Sportzeitung «Marca» sprachen sich die Fans mehrheitlich für den Dänen Michael Laudrup als möglichen Nachfolger Pellegrinis aus. Auch der frühere Nationaltrainer Luis Aragonés, der Spanien zum Sieg der Europa-Meisterschaft geführt hatte, liegt in der Gunst der Real-Anhänger weit vorne. An dritter Stelle folgt der derzeitige Sportdirektor des Clubs, der Argentinier Jorge Valdano.

Zuletzt hatten die Fans am Dienstag nach dem Ausscheiden der «Königlichen» im Pokal gegen AD Alcorcón lauthals die Entlassung Pellegrinis gefordert. Das millionenschwere Ensemble hatte das Hinspiel gegen den Vorstadtclub mit 0:4 verloren und im Rückspiel im Santiago-Bernabéu-Stadion nur einen mageren 1:0-Sieg geschafft.

© sueddeutsche.de - erschienen am 12.11.2009 um 15:51 Uhr

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