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München: Gefährlicher Blinddarm

Ein Münchner Internist habe ihn trotz heftiger Bauchschmerzen nicht richtig untersucht und so eine akute Blinddarmentzündung übersehen, behauptet ein Patient und hat den Mediziner auf 12 000 Euro Schmerzensgeld verklagt. Ihm war später durch eine mitternächtliche Not-Operation in einem Uni-Klinikum das Leben gerettet worden. Allerdings stellen Patient und Arzt das Geschehen sehr unterschiedlich dar.

Der Patient war zunächst davon ausgegangen, dass seine heftigen Unterleibsbeschwerden auf eine aufgewärmte Fisch-Pasta zurückzuführen seien, die er am Tag zuvor gegessen hatte. Telefonisch habe ihm sein Hausarzt die Einnahme eines homöopathischen Mittels verordnet und am folgenden Tag, als die Beschwerden nicht nachgelassen hatten, den Besuch bei einem Internisten angeraten. Dieser niedergelassene Professor für Innere Medizin habe dann zwar eine Stuhl- und Blutprobe entnommen, trotz des auffällig geblähten Bauchs aber keine körperliche Untersuchung durchgeführt, sagte der Betroffene...

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erschienen am 22.01.2010 um 04:45 Uhr

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