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Wirtschaft: Iran-Exporte kaum gebremst

Von Martin Hesse

München - Trotz der politischen Diskussion um schärfere Sanktionen gegen den Iran haben deutsche Unternehmen auch 2009 gute Geschäfte in dem Land gemacht. Bis Ende November exportierten sie nach Zahlen des Statistischen Bundesamtes Waren im Wert von rund 3,3 Milliarden Euro in die islamische Republik. Das waren zwar acht Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Doch die Ausfuhren in andere Länder gingen wegen der globalen Rezession weit stärker zurück: Sie sanken um 19,9 Prozent. Der Druck auf deutsche Firmen, sich aus dem Iran zurückzuziehen, nimmt jedoch zu. Am Dienstag hatte der Siemens-Konzern angekündigt, keine weiteren Aufträge aus dem Land mehr anzunehmen.

Traditionell ist Deutschland einer der wichtigsten Handelspartner des Iran. Deutsche Unternehmen lieferten vor allem Maschinen, Chemieprodukte und Metalle dorthin. Wegen des Atomprogramms und des harten Vorgehens gegen Oppositionelle steht der Iran international stark in der Kritik. So bereitet die ...

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erschienen am 28.01.2010 um 03:45 Uhr

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