München: Ein Extraraum für Wissenschaftler
Die Bayerische Staatsbibliothek richtet einen neuen Forschungslesesaal ein. Da der Zulauf durch Studierende aller Fachrichtungen weiter wachse, sei der Allgemeine Lesesaal mit seinen 550 Arbeitsplätzen immer häufiger überbelegt, Wissenschaftler fänden häufig keinen Platz mehr für ihre Studien, begründet die Staatsbibliothek ihr neues Angebot. Mit dem separaten Saal wolle sie die "Spitzenforschung weiterhin optimal unterstützen" und so "ihrem Ruf als Forschungsbibliothek von Weltrang gerecht werden".Der neue Forschungslesesaal hat 62 Arbeitsplätze, der Zugang zum Internet über W-LAN für mobile Endgeräte sei "selbstverständlich gesichert". Für die Nutzer direkt zugänglich ist zudem ein Bestand von etwa 20 000 Bänden Grundlagen- und Referenzliteratur aus den Geschichts- und Altertumswissenschaften, von Bavarica sowie eine Sammlung von Werken "rund um das Alte Buch". Das Angebot richtet sich darum vor allem an Geschichts- und Altertumswissenschaftle...
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erschienen am 03.02.2010 um 04:30 Uhr