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München: Im Vorfeld der Sicherheitskonferenz

"Und täglich grüßt das Murmeltier". Wohl jeder, der irgendwie mit der Münchner Sicherheitskonferenz zu tun hat, wird schon bei Erwähnung des Kürzels "Siko" an jenen Film denken, in dem die Wiederholung zum Ritual wird. So ähnlich laufen seit Jahren die Aktionen rund um die einst Wehrkundetagung genannte Veranstaltung ab: Die Gegner aus allen Lagern zwischen links, friedensbewegt und autonom laden zu Pressekonferenzen immer gleichen Inhalts, die Polizei tut desgleichen und warnt vor zahlreich anreisenden Chaoten, was die Anwesenheit mehrerer tausend Polizeikräfte zu Siko-Zeiten notwendig mache. Parallel dazu tagt die von christlichen Organisationen getragene "Friedenskonferenz". Nun aber könnte es sein, dass sich das Bild ein klein wenig ändert. Seit 2009 der Diplomat Wolfgang Ischinger die Konferenz leitet, klingen aus dem Heer der angeblichen Kriegstreiber im Bayerischen Hof Worte wie "atomwaffenfreie Welt", kommt es gar zu Gesprächsangeboten an Attac. ...

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erschienen am 03.02.2010 um 04:30 Uhr

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