Bayern: Kopfschütteln über Beate Merk
München - Ihre Unterstützung für den Augsburger Bischof Walter Mixa hat Justizministerin Beate Merk (CSU) Kritik von allen Seiten eingebracht. FDP-Generalsekretärin Miriam Gruß reagierte empört: "Von Herrn Mixa ist man ja einiges gewohnt, aber dass Justizministerin Beate Merk diese Äußerungen auch noch lobt, verschlägt einem die Sprache." Die stellvertretende CSU-Vorsitzende hatte Mixa verteidigt, der die sexuelle Revolution als "sicher nicht unschuldig" am Missbrauch von Minderjährigen durch Geistliche der katholischen Kirche bezeichnet hatte. "Selbstverständlich hat die Freizügigkeit dazu beigetragen, die Hemmschwelle zu senken", sagte Merk der SZ. Sie sei Mixa "sehr dankbar" für seine klare Stellungnahme.Gruß beurteilt das anders: "Ausgerechnet dort, wo die sexuelle Revolution nie stattgefunden hat, soll sie schuld am Kindesmissbrauch sein." Mixa zeige mit dem Finger auf andere, anstatt sich um eine ehrliche Aufarbeitung zu bemühen. D...
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erschienen am 20.02.2010 um 04:30 Uhr